Neue Bearbeitungsqualitäten dank innovativem Laserschneidverfahren
Die Materialbearbeitung mit dem wasserstrahlgeführten Laser ist ein hybrides Verfahren, welches den Laser mit einem haarfeinen Wasserstrahl verbindet. Dieses bringt die Vorteile der herkömmlichen Laserschneidverfahren wie eine hohe Präzision als auch Geschwindigkeit mit und vermindert gleichzeitig deren Nachteile wie Wärmeeintrag auf Werkstoffen und meist konisch verlaufende Schnittkantenwinkel. Das Ergebnis sind qualitativ sehr hochwertige, kostengünstig und schnell bearbeitete Bauteile aus Hochleistungsmaterialien. Entdecken Sie jetzt die Möglichkeiten der Wasserstrahl-Lasertechnik!

Was sind die Vorteile dieser Wasserstrahl-Laserbearbeitung?
Der größte Vorteil in der industriellen Anwendung liegt in dem großen, erreichbaren Aspektverhältnis von bis zu 400:1 bei Schnitten und 20:1 bei Bohrungen (beides materialabhängig) und der gleichzeitig effizienteren Bearbeitung von elektrisch nichtleitenden meist sehr dicken Materialien, die nicht erodiert werden können und wo die klassische Schleifbearbeitung mit oder ohne Ultraschallunterstützung wirtschaftlich kaum vertretbar ist.
Zudem bietet das Verfahren einen großen Arbeitsabstand von bis zu 50 Millimetern. Durch den sehr schmalen und zylindrischen Wasserstrahl, der im Inneren den Laserstrahl führt, lassen sich sehr dünne Schnittfugen und senkrechte Schnittkanten mit hoher Präzision und minimalem Materialverlust bei gleichbleibend hoher Schnittqualität erreichen. Zudem ist das Verfahren durch den Wasserstrahl nahezu Z-Lagen unabhängig, wodurch auch in Holräumen, Löchern und Taschen bearbeitet werden kann.
Die Verbindung des Lasers mit dem Wasserstrahl sorgt während der Bearbeitung für eine ausreichende Kühlung des Werkstücks, sodass thermische Schädigungen vermieden und der Materialverzug minimiert wird. Auch abgetragene Werkstoffrückstände werden durch das Wasser effektiv entfernt und abtransportiert. Oxidation und Partikelkontamination wird auf ein Minimum reduziert.
Da es sich hier um ein abtragendes Verfahren handelt, muss das Material nicht komplett geschnitten werden. Somit können auch Taschen und Fasen gefertigt werden.
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Christoph Marx



