Funktionale Oberflächenstrukturen erzeugen
Ziel des Laserstrukturierens ist es, einfache oder komplexe Oberflächenmodifikationen mittels Materialabtrag, thermischer Wechselwirkung oder präzisen Energieeintrags zu erzeugen und so zu funktionalisieren. Es handelt sich um ein Verfahren, welches sowohl, zum Aufrauen oder Glätten gehärteter metallischer oder keramischer Oberflächen für tribologische Verbesserungen genutzt wird. Aber zudem auch spezifische Leiterbahnstrukturen in Kunststoffen aktivieren oder gezielt beim Aufbau von Schichtsystemen genutzt werden kann.
Unter dem Begriff des Laserstrukturierens wird sowohl der partielle und präzise oberflächliche Werkstoffabtrag, als auch das großflächige Laserpolieren, Laserreinigen und Laserhonen subsumiert. Art und Umfang der Laserbearbeitung sind keine Grenzen gesetzt – ganz gleich, ob Sie eine einzelne oder vollflächige Strukturierung der Bauteile benötigen.
Bei der Laserstrukturierung mit einem UKP-Laser (Ultrakurzpulslaser) verdampft das Material, ohne Schmelzrückstände auf dem Bauteil zu hinterlassen. Dank der sogenannten kalten Ablation wird das Material nicht aufgeschmolzen, sondern verdampft, was eine hochwertige Strukturierung des Materials ermöglicht. Ultrakurzpulslaser erlauben folglich eine sauberere und oft nachbearbeitungsfreie Mikrostrukturierung von Oberflächen mit sehr hoher Präzision.
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Antje Oßmann



